Internationaler Kindergarten Turmweg
Rotherbaum, inklusiv und bilingual

Internationaler Kindergarten Turmweg

Rotherbaum, inklusiv und bilingual

Herzlich willkommen in unserer integrativen und bilingualen Kita! Unser Haus liegt mitten in Harvestehude und verfügt über ein großzügiges, naturnah gestaltetes Außengelände.

Welcome to our bilingual kindergarten!
Our house is located in the middle of Harvestehude and has a spacious outdoor area that is naturally designed. For further information please call us or click on our english flyer.

Unser Flyer

deutsche Fassung

Our flyer

english version

Kontakt

Internationaler Kindergarten Turmweg
Turmweg 35
20148 Hamburg
Leitung: Leslie Filpe

Betreuungsangebot

Wir verfügen über 50 Plätze für Kinder im Alter von 18 Monaten bis 6 Jahren. Im Rahmen der Öffnungszeiten von 7.30 bis 16.30 Uhr arbeiten wir als städtisch anerkannte Tagesstätte im Gutscheinsystem. Bei Gutscheinen mit niedriger Stundenzahl können individuell auch zusätzliche Stunden vereinbart werden.

Anmeldung / application

Für einen Kitaplatz in Harvestehude  können Sie Ihr Kind jederzeit unverbindlich schriftlich vormerken lassen. 
Vor einer möglichen Aufnahme des Kindes laden wir Sie rechtzeitig zu einem ausführlichen persönlichen Informationsgespräch ein. Für ein erstes Kennenlernen finden regelmäßig Termine statt, an denen nach Anmeldung eine kleine Zahl von Interessierten durch die Räume geführt wird und Zeit für Fragen und Erläuterungen ist. Wir freuen uns auf Sie!

Pre-Registration

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Galerie

Aktuelles

For the english version please click on the article you are interested in.

Die schönste Zeit!

Mai 2021 “Der Frühling ist die schönste Zeit! Was kann wohl schöner sein? Da grünt und blüht es weit und breit im goldenen Sonnenschein. (…)” (Anette von Droste-Hülshoff)Und auch bei uns im internationalen Kindergarten Turmweg hat der Frühling Einzug erhalten. Nach der langen Kälte und den grauen Tagen, lockt die
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Kitas wieder für alle geöffnet

Mai 2020 Gute Nachrichten aus der Sozialbehörde: Vom 7. Juni 2021 an haben alle Hamburger Kitas wieder für alle Kinder geöffnet, es gibt keine Einschränkungen der Betreuungszeiten mehr. Für die Familien bedeutet das: sie zahlen dann auch den Eigenanteil am Kita-Gutschein ab diesem Zeitpunkt wieder selbst. Während der coronabedingten Einschränkungen
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Wieder mehr Betreuung möglich

English version below Mai 2021 Die Kitas in Hamburg kehren am Montag, den 17. Mai 2021, in den so genannten „eingeschränkten Regelbetrieb“ zurück. Das hat die Sozialbehörde entschieden. Denn die Zahl der Menschen in der Stadt, die sich mit dem Coronavirus anstecken, ist rückläufig. Das bedeutet, dass wir allen Familien
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Termine / terms 2021

Kitaführungen für interessierte Eltern 2021
(Telefonische Anmeldung erforderlich)

2021 Information date for parents who are interested in getting to know about the Kitas concept, team and place. (Registration required)

27. Januar, 10 bis 11 Uhr / 10 am to 11 am 
14. April, 10 bis 11 Uhr / 10 am to 11 am
23. Juni, 10 bis 11 Uhr / 10 am to 11 am
18. August, 10 bis 11 Uhr / 10 am to 11 am
27. Oktober, 10 bis 11 Uhr / 10 am to 11 am

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Terminen erhalten Sie jeweils rechtzeitig vorher per e-Mail.

Detailed information on the individual dates will be sent to you in advance by e-mail.

Unser Team

Unser Team besteht aus sechs ErzieherInnen, einer Hausleitung, eine Mitarbeiterin im Bundesfreiwilligendienst, einer Hauswirtschafterin sowie einer Hauswirtschaftsassistenz.
Eine Musikpädagogin und eine Yogalehrerin stehen allen Kindern einmal wöchentlich zur Verfügung.
Auf muttersprachlichem Niveau sprechen zwei bis drei Mitarbeiterinnen stets Englisch und drei Deutsch mit den Kindern. Weitere Sprachkenntnisse sind vorhanden. Mit Erfahrung, Humor und Kommunikationsfähigkeit setzen wir uns für ein vertrauensvolles Miteinander von Team und Familien ein.

Konzept

Grundlage unserer Arbeit ist eine von Kinderwelt Hamburg e. V. entwickelte Konzeption offener Pädagogik. Unser Team vertritt diese Konzeption mit großem Vertrauen in die Kinder und dem Bestreben, die Interessen der Kinder anzuerkennen und ihre Entwicklung zu stützen.

Wir sind international
Von der Senatskanzlei und Vertretern des konsularischen Korps initiiert, öffnete der Kindergarten im November 1997 seine Pforten. Es liegt uns am Herzen, Kindern aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen einen Ort zu bieten, an dem sie sich heimisch fühlen können und schnell Freunde finden. Gleichwürdigkeit in Verschiedenheit kann hier gelebt und erfahren werden.
Gern bieten wir auch Kindern von Mitarbeitern der Konsulate sowie ausländischer Firmen und Institutionen einen Platz. Kinder aus mehrsprachigen Familien nehmen wir bevorzugt auf.
Um die Integration zu fördern, sprechen wir mit den Kindern Deutsch. Zweite Umgangssprache ist für alle Englisch, nach dem immersiven Prinzip. Dabei bleibt jede Person in ihrer Sprache, bei jeder Situation während des ganzen Tages. So wird das Hörverstehen der Kinder intensiv ermöglicht, die deutsche Sprache als Majoritätssprache wird im Allgemeinen von den Kindern gesprochen.

Besonders wichtig finden wir
– eine freundliche und vertrauensvolle Atmosphäre im Haus
– eine Pädagogik, die sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert
– altersbezogene Interessen- und Projektgruppen (z. B. Vorschule/Brückenjahr)
– einen konstruktiven Kontakt zwischen den Eltern und dem Team
– den Kindern Entscheidungsmöglichkeiten einzuräumen (z. B. bei Spiel- und Lernangeboten) und uns miteinander in Partizipation zu üben
– kontinuierliche Fortbildungen der Pädagogen.

Außerdem gibt es bei uns
– ein großzügiges Außengelände
– Ausflüge an die Alster, in Parks, zum Biohof, Museumsbesuche und vieles mehr
– Waldtage
– Vorschularbeit
– eine Übernachtung in der Kita
– jährlich eine Kinderreise für die Älteren

Raumkonzept & Galerie

Wir gestalten unsere Räume nach dem Prinzip von Werkstatträumen. Für Gestaltungsarbeiten mit diversen Materialien haben wir ein Atelier und eine Holzwerkstatt. Vielfältige Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten bieten außerdem ein großer Entdecker- und Freispielraum, eine Lernwerksatt, ein Bauraum, ein Ruheraum, eine Bewegungshalle mit vielen Geräten, ein Platz für konzentrierte Tätigkeiten in kleiner Runde, sowie das Restaurant, in dem auch gemeinsam gebacken und gekocht wird.

Einen besonderen Wert hat unser Wasserspielraum. Er ist mit Wasserspielrinne, Planschbecken sowie Fußbodenheizung ausgestattet und ermöglicht den Kindern, Wasser mit allen Sinnen zu erfahren, zu experimentieren oder einfach nur zu planschen. Dazu steht im Sommer im Garten auch eine Wasserpumpe zur Verfügung.

Comenius-Projekt

Kinderwelt goes Europe

Das Comenius-Programm ist ein EU-Programm, das die Zusammenarbeit von Schulen innerhalb Europas sowie die Mobilität von Schülern und Lehrern fördern soll. Als Schule gilt jede Einrichtung für Kinder ab zwei Jahren. Deshalb nehmen auch Kitas teil, und der Internationale Kindergarten Turmweg hat im Frühjahr 2010 den Zuschlag für die Teilnahme an dem zweijährigen Projekts bekommen. Das Projekt-Thema der fünf Teilnehmer-Länder lautete: ,Wie beeinflusst die Umgebung das Spiel der Kinder‘.

Die Pädagogen sollen nicht nur die Arbeitsweise in den Partner-Einrichtungen kennenlernen, sondern sogar gemeinsam mit allen Kindern ein Spiel erstellen. Selbstverständlich auf Englisch, denn das ist die einzige Sprache, in der sich alle miteinander verständigen können. Der Satz „spielerisch eine andere Sprache lernen“, bekommt so eine ganz konkrete Bedeutung.

18 Pädagogen aus vier europäischen Ländern waren Ende September 2010 für fünf Tage zu Gast in der Kita Turmweg. Die Besucher stammten aus Belgien, Finnland, Rumänien und der Tschechischen Republik. So unterschiedlich wie die Länder sind auch die Schulen, von denen die Gäste stammen. Darunter befinden sich eine Gesamtschule mit 1500 Schülern aus einer Industriestadt und ein kleines Bildungshaus in einer dörflichen Kleinstadt. 

Namensgeber ist übrigens Johann Amos Comenius. Er war der einflussreichste Pädagoge des 17. Jahrhunderts und der erste, der die Pädagogik vom Kind her dachte. In diese Fußstapfen treten wir gern.

Wie alles anfing: Brügge, November 2009

Sieben Schulen aus fünf Ländern trafen sich im November 2009 in Brügge. Unter dem Titel „Name the Game“ entstand eine ehrgeizige Projektidee, die viel Beifall erntete: Fünf Treffen sollten innerhalb von zwei Jahren stattfinden, ein Maskottchen und ein eigenes Spiel sollte entstehen. In allen Partnerstädten sollten zwei Mal zeitgleich zwei sogenannte „Game Nights“ stattfinden.

Das erste Treffen

Das erste Treffen aller Partner fand im Oktober 2010 in Hamburg statt. Hier wurden die selbst gestellten Aufgaben zum Leben erweckt: Die Maskottchen wurden präsentiert und erste Ideen für das gemeinsame Spiel entwickelt.

Die erste Game Night: September 2011

Die erste Game Night war eine echte Herausforderung: Mit sieben Schulen per Skype gleichzeitig eine Videokonferenz zu organisieren, war schwieriger als gedacht. Aber dennoch wurde gespielt und gelacht und den Eltern gezeigt, welche Speisen, Transportmittel und Flaggen bereits bekannt waren.

Die Elemente erleben

Die Auseinandersetzung mit den Elementen ist ein wichtiger Aspekt des Projekts. Hier erleben wir eindrucksvoll, wie sich das Feuer ausbreitet. Auch Wasser, Erde und Wind wurden erforscht, spielerisch erlebt und nachgeahmt.

Das Wetter erleben

Die unterschiedlichen Wettersituationen anhand von Fotos zu vergleichen, macht den Kindern klar, was Norden oder Süden bedeutet. Während man in Bukarest kurzärmlig draußen spielen kann, gehen die Finnen noch im Schneeanzug in den Wald.

Reisen bildet

Die Reise nach Rumänien im März 2012 führte zu zwei sehr unterschiedlichen Schulen. Erfreulich zu sehen: Die zweisprachige Beschriftung und die Mülltrennung als kleine Ergebnisse unserer Kooperation.

Warum zu den Partnern reisen

Das Reisen ist aufwändig, aber effektiv: Wir erhalten sehr direkte und lebendige Eindrücke von Lebensumständen, Gewohnheiten; von Lehrplänen und ihrer Umsetzung, von der Auffassung von Erziehung und ihren Zielen, von Umgangsformen (zwischen Erwachsnen und Kindern, im Team, mit Eltern) der Ausstattung der Schulen und ihren Organisationsformen.

Dies erweitert den eigenen Horizont und fördert einen kritischen und zugleich wohlwollenden Blick auf Eigenes und Anderes. Das Verständnis für (be)fremd(lich) erscheinende Verhaltensweisen und Umgangsformen wächst – auch über die konkret erfahrenen Länder hinaus.

Die Wahrnehmung von den Kindern und ihren Aktivitäten ermöglicht neues Nachdenken über die Kinder im eigenen Haus und Austausch über herrschende Erziehungsziele.

Außerdem eröffnen sich Anlässe für Angebote mit einem echten Bezug, z.B.

  • mit der Landkarte / was ist Europa
  • Post und Pakete versenden und erhalten, Briefmarken
  • Englisch als Arbeitssprache erhält einen Zweck
  • Wetter: Es ist am gleichen Tag nicht überall gleich
  • Unbekannte Spiele und Gewohnheiten
  • Ähnlichkeiten und Unterschiede (Essen, Weg zur Schule z.B.)
  • Was ist ein Maskottchen
  • Nutzen von Kamera und Laptop/Monitor/Skype um in Kontakt zu sein oder etwas voneinander zu erfahren

Austausch bereichert

Wir tauschen auch im Alltag regelmäßig Materialien aus, z.B. zu Feiertagen. Das bereichert ungemein – und auch die Erwachsenen lernen viel über Hintergründe und Bräuche dazu.

Die zweite Game Night: Mai 2012

Bei der „Game Night“ am 7. Mai 2012, im Rahmen der Europawoche 2012, können die Akteure sich von 17 bis 20 Uhr beim Spielen sehen und hören – die sieben beteiligten Schulen haben eine Videoschaltung zu diesem Ereignis.

Außerdem wird ein Film vom länderübergreifend entwickelten Puppentheater gezeigt und eine Diashow der vielfältigen Erlebnisse während des Austauschprogramms.
„Die Kinder erleben Englisch als Arbeitssprache, was ihre Motivation zum Spracherwerb erhöht“, so Projektleiterin Angela Löffler von Kinderwelt Hamburg e.V. „Es wird eine Verständigung miteinander möglich, auch wenn man weit auseinander lebt und aus verschiedenen Ländern kommt.“

Dazu gehört, sich gegenseitig Päckchen zu Feiertagen, Arbeitsmaterialien oder E-mails zu schicken und zu skypen; Bräuche erklären, das Wetter zeigen, über Aktivitäten berichten – und Freundschaften schließen.

Übrigens wurde der Abschlussbericht zum Comenius-Projekt von der Europäischen Kommission als vorbildlich ausgezeichnet.

Presseinformation

Orte für Familien

Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns wichtig. Wir verstehen unsere Kita als Bildungseinrichtung für Kinder, in der diese mit anderen Kindern die Welt entdecken und ihre Persönlichkeit entwickeln können, sowie im zweiten Schritt als soziale familienergänzende Einrichtung, die private und berufliche Ansprüche vereinbar macht. Wir stehen für Gespräche mit den Eltern gern zur Verfügung, sind offen für Anregungen und gestalten Feste und Aktivitäten gemeinsam.

So beteiligen wir Eltern konkret:

– ElternvertreterInnen treffen sich regelmäßig mit der Leitung und dem Team
– Elternabende
– Hospitationsmöglichkeit
– Eingewöhnung erfolgt in Abstimmung mit den Eltern
– International cooking (ein Mal pro Monat kocht eine Familie mit uns das Mittagessen)

Unsere Kita-Kinder können auch in unseren Räumen ihren Geburtstag feiern.

Elternbeiträge

Wenn Ihr Kind bei uns betreut werden soll, können Sie einen Kita-Gutschein beim Jugendamt des für Sie zuständigen hamburgischen Bezirksamtes beantragen (www.hamburg.de/kita).

Die Jugendämter vergeben die Gutscheine nach bestimmten Kriterien (wie z.B. Berufstätigkeit der Eltern), die gesetzlich festgelegt sind. Auf dem Gutschein wird angegeben, welche Leistung Sie für Ihr Kind beanspruchen können (z.B. „Krippe 8 Stunden“) und welchen finanziellen Beitrag Sie selbst zu den Betreuungskosten leisten müssen. Die Kita, in der Ihr Kind betreut werden soll, wird auf dem Gutschein nicht festgelegt. Sie können sie selbst auswählen, und – wenn bei uns ein Platz frei ist – mit unserer Kita-Leitung einen Betreuungsvertrag schließen.
In der Hansestadt hat jedes Kind ab einem Jahr bis zum Schuleintritt einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für bis zu 5 Stunden Betreuung inkl. Mittagessen – unabhängig von der Berufstätigkeit der Eltern. Einen weitergehenden Anspruch (auch für Krippenkinder) haben Eltern/Alleinerziehende, die

– berufstätig sind, studieren oder eine berufliche Aus- oder Weiterbildung durchlaufen
– an einer Maßnahme zur Eingliederung in Arbeit (Hartz IV) teilnehmen oder
– einen Deutsch-Sprachkurs für Migrantinnen und Migranten oder einen Integrationskurs besuchen.

Der Leistungsumfang bemisst sich nach dem arbeitsbedingten Bedarf und kann daher bis zu 12 Stunden täglich betragen. Auch Kinder mit dringendem pädagogischen oder sozialen Bedarf (z.B. bei Entwicklungsverzögerungen) können zusätzliche Betreuung in einer Kita ab 0 Jahren erhalten. Die Elternbeiträge richten sich nach der gewünschten Betreuungsleistung, der Familiengröße und nach dem Familieneinkommen.