Die Idee

Mehr Lebensqualität für alle

Ernährung als Schlüsselthema
Umweltverträgliches Handeln gehört zu unseren Grundsätzen, denn die Zukunft der Kinder und unseres Lebensraumes liegt uns am Herzen. Wir wollen Vorbild sein und jeden Tag wieder zeigen, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen sinnvoll ist. Das bedeutet für uns aber nicht Verzicht, sondern mehr Lebensqualität.

Bildung für eine nachhaltige Entwicklung vermittelt Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Sie soll uns in die Lage versetzen, Entscheidungen für die Zukunft so zu treffen dass dabei die Lebensqualität künftiger Generationen und Menschen anderer Erdteile angemessen berücksichtigt werden. Das ist bei uns in der Pädagogik und im Alltag überall spürbar: durch naturnah gestaltete Außenflächen und bei der Nutzung regenerativer Energie in den Gebäuden. Nicht zuletzt bei der Ernährung zeigen wir Flagge. Unsere Lebensmittel stammen zu 100% aus kontrolliert-biologischem Anbau.

Gemeinsam mit den Kindern entwickeln wir Projekte, durch die sie eine wertschätzende Haltung gegenüber der Natur entwickeln können. Um Theorie und Praxis verbinden zu können, planen wir außerdem für Kinderwelt Hamburg e.V. und die Flachsland Zukunftsschulen gGmbH einen ökologisch bewirtschafteten Bauernhof als Lernort. Hier gehen Verstehen und Handeln Hand in Hand. Der Flachslandhof wird in erster Linie für den eigenen Bedarf unserer Häuser produzieren und Alternativen zum globalen Konsum aufzeigen. Eine genussvolle, gesundheitsbewusste und umweltverträgliche Ernährungsweise mit Produkten aus ökologischem Landbau ist Teil unseres Konzepts.

Durch eigene Fachkräfte, Fortbildung, Vernetzung und Kooperation mit Umweltverbänden sorgen wir darüber hinaus für konzeptionelle und praktische Weiterentwicklung.

Video - Bildung für Nachhaltige Entwicklung

„Wer sich mit Kindern beschäftigt, beschäftigt sich mit der Zukunft.“  – Wie wir Nachhaltigkeit (vor-)leben, erfahren Sie in diesem Video.

Weitere Videos zu Schwerpunkten unserer Arbeit finden Sie hier:

Zukunft lernen

Übergänge gestalten
Gute Zusammenarbeit zwischen Kitas, Vorschulen und Grundschulen erleichtert Kindern die Übergänge und schafft bessere Lernvoraussetzungen. Dazu hat das Projekt „Zukunft Lernen!“ beigetragen. Die gemeinsame Bildungsarbeit der zweijährigen Modellphase orientierte sich dabei an den Zielen und Inhalten einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung.

An zwei Schulstandorten erproben zwischen 2012 und 2014 pädagogische Fachkräfte aus verschiedenen Institutionen unter der Regie des Landesinstituts für Lehrerbildung (LI) gemeinsam Lerninhalte. Kinderwelt Hamburg war in diese Bildungunspartnerschaft an der Schule Richardstraße mit den Kitas Eilbeker Weg und Rantzaustraße sowie in der Vorschulklasse und ersten Klasse eingebunden.

Auch nach Abschluss des Projekts lebt die Idee im Alltag weiter.

Kita21

Die Zukunft mitgestalten
‚KITA21 – Die Zukunftsgestalter‘ ist ein Modellprojekt für Hamburger Kindertagesstätten. KITA21 will lebendige Bildungsprojekte unterstützen, die den Aspekt der Nachhaltigkeit berücksichtigen. Das Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zielt darauf ab, die Gestaltungs- und Handlungskompetenzen der Menschen zu fördern – und das schon möglichst frühzeitig. Denn: Kinder werden die Welt von morgen mitgestalten und Pädagogen und Eltern bereiten sie heute darauf vor! Mehrere unserer Kitas wurden bereits für ihre Teilnahme ausgezeichnet. Ein Filmbeitrag, der in unserer Kita Kinderwelt@DESY gedreht wurde, illustriert den Ablauf.

Mehr Infos unter KITA21.

September 2018 Juhu, die  S.O.F. – Umweltstiftung hat uns als „Kita21“ ausgezeichnet und nachstehenden Text über uns und unser Projekt „Gesunde Ernährung“ verfasst:

„Seit März vergangenen Jahres haben sich [die Kinder und Pädagogen] […] der Kita Ritterstraße mit dem Ursprung des Essens beschäftigt. Um den Kindern die aufwendigen Wachstums- und Arbeitsprozesse, die hinter Lebensmitteln stehen, nahe zu bringen, hat sich das Team den Themen Gartenpflege und gesunde Ernährung verschrieben. Im Fokus der Bildungsarbeit stand die gemeinsame Gartenbewirtschaftung. Zusammen mit ihren Eltern haben die Kinder den kleinen Stadtgarten aufbereitet und bepflanzt. Inzwischen versorgen und ernten sie die Pflanzen weitgehend selbstständig. Die Kinder werden außerdem in die Planung und Bewertung aller Mahlzeiten einbezogen: So kaufen einige Kinder wöchentlich für das Frühstück ein, manche helfen täglich bei der Zubereitung des Mittagessens und bereiten Snacks für alle vor. Die Einrichtung hat es zudem geschafft, weniger Lebensmittel wegzuwerfen und ausschließlich biologische und größtenteils fair gehandelte Produkte anzukaufen. Wir gratulieren zur ersten Auszeichnung als KITA21!“


September 2018 Juhu, die  S.O.F. – Umweltstiftung hat uns das fünfte Mal als „Kita21“ ausgezeichnet und nachstehenden Text über uns und unser Projekt verfasst:

„[…] [Die Kinder und Pädagogen der Kita Rantzaustraße] haben sich seit Beginn des Jahres in mehreren Teilprojekten mit dem Thema Abfall- und Plastikvermeidung auseinandergesetzt. Das tägliche Frühstück wird abfall-arm gestaltet, ein Besuch beim Wochenmarkt zeigte Alternativen auf, um verpackungsarm einzukaufen. Diskussionsrunden ermöglichen den Kindern einen reflektierten und engagierten Umgang mit Themen rund um Plastik(-müll). So ging es auch dem Plastikaufgebot innerhalb der Kita an den Kragen: Hierbei stand die Herstellung von ökologischem Zitrusreinigungsmittel im Mittelpunkt, um die verschiedenen chemischen und in Plastik verpackten Reinigungsmittel durch eine nachhaltige Alternative zu ersetzen. Mit Hilfe der pädagogischen Fachkräfte versuchten sich die Kinder auch in der Herstellung von flüssiger Lavendel-Honig-Handseife. Mit Erfolg! […] Der Kita gelingt es, Themen einer nachhaltigen Entwicklung neben der Dokumentation regelmäßig aufzugreifen und miteinander zu verbinden. Wir gratulieren zur fünften Auszeichnung!“

September 2017 Unter dem Motto „Unser Essen ist viel Wert“ setzen sich schon seit Mai letzten Jahres alle 44 Kinder und fünf Pädagogen unserer Kita „Langefelder Damm“ mit unterschiedlichen Aspekten von Ernährung auseinander. Kern der Beschäftigung ist die Erweiterung des Gemüseanbaus im eigenen Innenhof. Hier können die Kinder beim Anbau, bei der Pflege, Ernte und Weiterverarbeitung mithelfen und lernen so viel über Wachstumsbedingungen, Kleinstlebewesen und Saisonalität. Zusammen mit den Kindern werden Wege gesucht, wie die Menge an weggeworfenem bzw. zu viel geliefertem Essen reduziert werden kann. Durch Museumsbesuche, die Auseinandersetzung mit Traditionen in unterschiedlichen Kulturen sowie eine regelmäßige Koch-Gruppe mit den Eltern, wird unsere Bildung für nachhaltige Entwicklung ergänzt. Unsere Kita „Langenfelder Damm“ erhält die Auszeichnung „Kita21“ in diesem Jahr zum zweiten Mal.
Wir gratulieren.

September 2014 15 unserer Kitas wurden am 11. September 2014 als „KITA21“ zertifiziert. Inzwischen haben alle Kitas von Kinderwelt Hamburg e.V. und Flachsland Zukunftsschulen diese Auszeichnung für ihre vorbildliche Bildungsarbeit erhalten. Die Projektzeit war lohnend und bot unerschöpfliche Möglichkeiten. Da Nachhaltigkeit für uns auch bedeutet, nicht zu schnell von Thema zu Thema zu springen, wird uns Bildung für eine nachhaltige Entwicklung weiterhin begleiten. In diesem Jahr dabei: Kita Blankenese, Kita Brummkreisel, Kita Deelbögenkamp, Kita Eilbeker Weg, Kita Eppiland, Kita Erdkampsweg, Kita Heidberg, Kita Langenfelder Damm, Kita Rantzaustraße, Kita Rappelkiste, Kita Spatzennest, Kita Die kleinen Strolche, Internationaler Kindergarten Turmweg, Kita Alstertal, Elementarbereich Alsterpalais.

Ein Film über die Kita Heidberg zeigt die Freude, die diese Bildungsarbeit mit sich bringt.

Sieben Kitas prämiert

August 2013 KITA21 ist ein Verfahren, das Bildungsarbeit in der Kita unterstützt und auszeichnet. Da Bildung für eine nachhaltige Entwicklung uns am Herzen liegt, beteiligen wir uns bereits seit Jahren an der Initiative. In diesem Jahr gehören sieben der 49 ausgezeichneten Kitas zu Kinderwelt Hamburg bzw. Flachsland Zukunftsschulen. Ein tolle Anerkennung für die engagierte Arbeit in unseren Teams der Kitas Alstertal,Desy, Erdkampsweg, Noldering, Rantzaustraße, Strolche und Tieloh

Klimaschutz mit "fifty/fifty-junior"

Energiesparprojekte in allen Kitas
Wir beteiligen uns seit 2013 an „fifty/fiftyjunior“, dem Hamburger Energiesparprojekt für Kitas. Durch die Wahl der richtigen Raumtemperatur, korrektes Lüften und den schlauen Umgang mit Strom ist es theoretisch leicht, verantwortungsbewusst mit Energie umzugehen. Das im Alltag umzusetzen, bedeutet aber oft ein hartes Stück Arbeit. Das ist nicht nur pädagogisch sinnvoll, sondern durch eine Reduzierung der CO2-Emissionen leisten wir einen aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Und ökonomisch ist die Beteiligung am Projekt ebenfalls sinnvoll: Wir sparen Betriebskosten und erhalten für die Ersparnis des ersten Jahres eine Prämie von 50 Prozent. Die investieren wir in möglicherweise erforderliche Investitionen wie neue Fenster. „fifty/fiftyjunior“ unterstützt die Kitas außerdem durch ein Beratungsangebot mit Gebäuderundgang und durch Hilfe bei der Prämienberechnung. Finanziert wird das Projekt vom Bundesumweltministerium und der Hamburger Umweltbehörde.

Pizzabacken als Bildungsprojekt (Video)

Lernen mit Tomaten
Bildung für eine nachhaltige Entwicklung vermittelt Kindern und Erwachsenen zukunftsorientiertes Denken und Handeln. Und die Beschäftigung mit dem Thema bereitet große Freude. Das beweist ein kurzer Film über die Entstehung einer Pizza. Entstanden ist der Streifen im Oktober 2014 im Rahmen der Kita21-Auszeichnung durch die S.O.F.-Umweltstiftung, gefördert von „Tchibo Kindergiewende“. Warum beim Kornernten und Teigkneten der Funke überspringt, sehen Sie hier.

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